Die vielen Seiten von Metaxourghio

24.09.2018 

Metaxourghio ist eine kleine Welt für sich und wird wegen seines gemächlichen Tempos und der engen zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den zahlreichen hier aktiven Gruppen werden gerne als „unser Dorf“ bezeichnet. Gleichzeitig gibt es in dem Viertel ein breites Spektrum an Polaritäten und Herausforderungen.

Die kritischste Herausforderung, mit der sich die Bewohner Metaxourghios auseinandersetzen, hat mit Drogenmissbrauch in der Öffentlichkeit, vor allem um verlassene Gebäude und Grundstücke herum, zu tun. Metaxourghio hat im Athener Vergleich den höchsten Prozentsatz verlassener Gebäude, was Drogenkonsumenten anzieht. Der Umgang mit dieser Thematik und vor allem der Aufbau von Unterstützungssystemen ist einer der Schwerpunkte, den die lokale Community in unser Festival einbringt.

Seid euch der vielen Gesichter Metaxourghios bewusst. Es gibt im Viertel Orte und Straßen, an denen ihr mit Drogenmissbrauch und dem, was damit einhergeht, konfrontiert sein könnt.

Da die Konfrontation mit Drogenmissbrauch unangenehm sein kann – vor allem für Menschen, die keine Erfahrung damit haben – finden wir es notwendig, alle Festivalteilnehmenden über dieses Thema angemessen zu informieren.

Dem öffentliche Drogenkonsum kann man fast 24 Stunden am Tag vor allem in Gegenden der Nachbarschaft mit vielen verlassenen Gebäuden begegnen. Besonders der nördliche Teil der Kerameikou Straße und der Agisilaou Straße, sowie die Iasonos Straße seien hier genannt.

Indem wir uns für diese Problematik öffnen und sie in unsere thematische Auseinandersetzung beim Festival einbeziehen, hoffen wir, die lokale Community zu stärken und dazu beizutragen, dass sie noch mehr Expertise erlangen, wie sie mit diesen sensiblen Themen in der Nachbarschaft umgehen können.